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Mittwoch, 20.06.2018

Zum Bundespräsidenten

Die armen Schulkinder. Sie müssen schon wieder einen neuen Namen aus der Liste der deutschen Bundespräsidenten hinzulernen. Wulffs Nachfolger Gauck kann sich in eine illustre Runde einrehen:

Theodor Heuss (1949-1959) hatte 1933 als Abgeordneter des Reichstags dem Ermächtigungsgesetz für Adolf Hitler zugestimmt.

Heinrich Lübke (1959-1969) hatte für die Nazis Baracken für KZ-Häftlinge entworfen und 1944 als Bauführer des Außenlagers Leau 2000 Häftlinge aus dem KZ Buchenwald als Zwangsarbeiter angefordert.

Walter Scheel (1974-1979) war NSDAP-Mitglied.

Karl Carstens (1979-1984) war Mitglied des Bücherverbrennungsvereins NS-Studentenbund, NSDAP-Mitglied, SA-Reiter und diente den Nationalsozialisten als Jurist.

Richard von Weizsäcker (1984-1994) war in der Wehrmacht. Von 1962 bis 1966 war er geschäftsführender Gesellschafter des Chemie- und Pharmaunternehmens C. H. Boehringer in Ingelheim am Rhein. In dieser Zeit produzierte Boehringer "Agent Orange", ein von den USA eingesetztes Entlaubungsmittel, das für viele Menschen in den USA, in Laos und vor allem in Vietnam Krankheit, Mißbildung und Tod brachten.

Roman Herzog (1994-1999) ist ein Günstling des Marinerichters Filbinger und des früheren bayrischen Kultusministers Maunz. Maunz wiederum war ein guter Freund und Rechtsberater des DVU-Gründer Frey.

Siehe auch Otto Köhler "Wulffs Hochverrat" in Ossietzky 4/2012:
http://www.sopos.org/aufsaetze/4f4206de91b31/1.phtml


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