Solidarität ist unsere Waffe!

Mittwoch, 23.04.2014

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Demonstration zum 20. Todestag der Antifaschistin Conny Wessmann am Samstag, dem 14. November 2009, um 15 Uhr in Göttingen, Markt/Gänseliesel

Aufruf der Antifaschistischen Linken International (ALI):

Weder HeldInnen noch MärtyrerInnen
Conny in Göttingen, Silvio in Berlin, Carlo in Genua, Dax in Mailand, Thomas in Dortmund, Carlos in Madrid, Rick L. in Magdeburg, Jan in Tschechien, Feodor in St. Petersburg, Alexis in Athen... Namen, die mit zahlreichen Erinnerungen und Gefühlen verbunden sind. Eine willkürliche Auswahl aus einer langen Liste. Doch eines haben sie alle gemeinsam: keine der genannten Personen in dieser Reihe ist Held oder Märtyrer. Stattdessen sind es militante, revolutionäre Aktivisten, die für ihr Engagement für eine befreite Gesellschaft sterben mussten - entweder durch die Hand der Faschisten oder die der staatlichen Armee für innere Auseinandersetzungen, der Polizei. Ihre Aktionen stachen nicht unbedingt hervor – sie bewegten sich durchaus in dem Rahmen, in dem sich die meisten Aktionen der außerparlamentarischen Linken bewegen.



In dem politischen Urteil gegen die drei Angeklagten erklärte das Berliner Kammergericht die drei Angeklagten für schuldig, im Jahr 2007 als Mitglieder der "militanten gruppe" Brandsätze unter Bundeswehr-LKW gelegt zu haben.



Nachfolgend ein Text der Solidaritätsgruppe zu den Gefangenen aus AD, Frankfurt am Main:

Wir brauchen jetzt nochmal einen neuen Anlauf, um die Gefangenen aus Action Directe, die noch im Knast sind, rauszukriegen



Am 17. November 1989 wurde die Antifaschistin Conny Wessmann in Göttingen nach einer Auseiandersetzung mit Neonazis von der Polizei in den fließenden Straßenverkehr gejagt. Dabei wurde sie von einem Auto erfasst und durch die Luft geschleudert. Sie war sofort tot. Zum 20. Todestag findet am Samstag, dem 14.



18,1 Millionen Wahlberechtigte - 29,2% - haben am 27. September 2009 keinen Stimmzettel abgegeben, so viel wie noch nie zuvor bei einer Bundestagswahl seit Bestehen der BRD. Zum Vergleich: CDU und CSU bekamen zusammen lediglich 14,7 Millionen der Zweitstimmen. Die Zahl der sogenannten Nichtwähler ist im Vergleich zur Wahl vor vier Jahren um 6,8% gestiegen.



Vom 9. bis 11. Oktober treffen sich in Hamburg Autonome zu einem Kongress.



Neue und alte Geschichten aus Berlin, Bremen und Bottrop

In den letzten Monaten kam es in Berlin, aber auch andernorts, zu mehreren Anquatschversuchen (siehe Berichte auf



Um Bilder in einen Artikel, Blog etc einzufügen bitte nicht den Dateianhang benutzen. Der sollte nur für Dateien sein, die man zum Download anbietet.

Mit dem Wysiwyg-Editor für den Artikeltext ist es recht einfach möglich Bilder einzufügen, die Größe und Ausrichtung anzugeben.



Zum 16. Juli hatten zwei Berliner Autonome, zum 17. Juli eine Hamburgerin, eine richterliche Zeugenvorladung erhalten. Im Rahmen eines Rechtshilfeersuchens des Tribunal de Grande Instance de Paris wurden sie aufgefordert, in einem französischen Ermittlungsverfahren gegen neun GenossInnen (Tarnac 9) als ZeugInnen auszusagen. Im November 2008 wurden neun Personen in Frankreich nach Sabotageaktionen am Schienennetz anlässlich eines Castortransports und der Streiks im Bahngewerbe aufgrund des französischen Anti-Terror-Paragrafen verhaftet.



Rainer Rupp, der zwölf Jahre lang geheimste Informationen aus der NATO an das MfS der DDR lieferte, sieht in einem Kommentar in der heutigen Ausgabe der jungen Welt über die Milliardengewinne der Goldman Sachs-Bank eine "Sehnsucht nach der RAF": "Während die Lebenspläne von zig Millionen Menschen durch die steigende Arbeitslo



Vor über acht Jahren rief Libertad! zusammen mit kein mensch ist illegal im Rahmen der deportation.class-Kampagne gegen das Abschiebegeschäft der Lufthansa dazu auf, den Server dieses Konzerns lahmzulegen. Wir erreichten damit ein riesiges, weltweites Medienecho und eine breite Öffentlichkeit.



Vor sechs Jahren, während der Kampagne "10 Jahre nach dem Tod von Wolfgang Grams in Bad Kleinen.



Veranstaltung zum §129-Prozess gegen Axel, Florian und Oliver wegen vermeintlicher Mitgliedschaft in der militanten gruppe (mg).

Dienstag 7. Juli 2009, 19 Uhr, Humboldt-Universität Berlin, Unter den Linden 6

Ermittlungsmethoden



Der Artikel "Der Kampf kennt nur ein Ende" von Peter O. Chotjewitz aus der "so oder so" Nr. 14 (Herbst 2004) zum 30. Todestag von Holger Meins ist dieser Tage in einer Aufsatzsammlung erschienen. "Fast letzte Erzählungen 2" heisst der Band, der etwa 40 Texte des Schriftstellers vereint.



Unter dem Motto "Getroffen sind wenige - gemeint sind wir alle! trafen sich am 25. Mai 2009 um 9 Uhr einige Demonstrant/innen zur Solidaritätsaktion vor dem Französischen Konsulat.



Benno Ohnesorgs Todesschütze war Beamter beim Westberliner Staatsschutz und IM der DDR-Staatssicherheit.

Die zum Jubiläum der BRD lancierte Nachricht über die Stasi-Tätigkeit des Westberliner Polizisten, der am 2. Juni 2007 auf Anti-Schah-Demonstrat/innen schoß, lässt die Kraushaars und Staadts, die Birthlers und Holzapfels aufheulen. Sie quacksalbern darüber, ob mit diesem Wissen die RAF je entstanden wäre bzw. finden es jetzt gerechtfertigt, Karl-Heinz Kurras zu verurteilen. (Dabei ist nach seinem Freispruch eine erneute Anklage nach deutschem Recht so gut wie unmöglich.)

Offiziell gilt Benno Ohnesorg als vielleicht einziger politischer Toter in der bundesdeutschen Geschichte. Jetzt kann dieser häßliche Wert in der deutschen Geschichtsschreibung und Statistik bereinigt bzw. in die Spalte "DDR/Stasi" umdeklariert werden. Die BRD ist zu ihrem 60. Geburtstag, amtlich beglaubigt, reingewaschen.



Entschädigung aller NS-Opfer! Keine Straffreiheit für Kriegsverbrecher!

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Seit Anfang der 1950er Jahre versammeln sich alljährlich junge Soldaten aus aktiven Gebirgsjäger-Einheiten und alte Kameraden aus Wehrmachtsverbänden im bayerischen Mittenwald. Gemeinsam ehren sie ihre Toten aus zwei Weltkriegen und den Kriegen der Gegenwart. Traditionspflege bedeutet für sie: Die Massaker und andere Kriegsverbrechen, die die Gebirgstruppe während des Zweiten Weltkriegs in Griechenland, Italien, Frankreich und anderen von Deutschland besetzten Ländern Europas begingen, ungebrochen als heldenhaftes soldatisches Handeln zu glorifizieren und in dieser Linie ihre aktuellen Kriegseinsätze abzufeiern.

Gegen diesen militaristischen Kult protestieren wir seit sieben Jahren.
So auch in diesem Jahr.



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Dieses Foto von ActiveStills wurde auf der diesjährigen Mayday-Parade in Jerusalem aufgenommen. Die Krise hat die Plakatgestalter dazu animiert, neben dem roten Stern mitzuteilen: "Jeden ersten Mai töte ich einen Bankier".



Die Online-Demonstration gegen das Abschiebegeschäft der Lufthansa findet Erwähnung in dem von Sigrid Baringhorst, Veronika Kneip und Johanna Niesyto 2009 herausgegebenen Buch "Political Campaigning on the Web". In dem Artikel "Political Struggles within the Market Sphere" von Veronika Kneip ist ab Seite 182 zu lesen:



von Netzwerk für politische und soziale Rechte

Kurzer geschichtlicher Überblick
Am 06. Dezember 2008 ermordete der Polizist Korkoneas kaltblütig den 15-jährigen Schüler Alexis Grigoropoulos. In derselben Nacht begannen massenhafte Zusammenstöße in vielen Städten Griechenlands. Es fing ein wirklicher Aufstand an, der größte seit dem Fall der Junta 1974. In den darauf folgenden Tagen gab es in allen größeren, aber auch vielen kleineren Städten, bis hin zu entlegenen Inseln, Belagerungen und Angriffe auf Poli¬zeireviere. Die Demonstrationen, Besetzungen öffentlicher Gebäude und die Zusammenstöße mit der Polizei setzten sich in vielen Städten bis Weihnachten fort. In Athen, Thessaloniki und in mehr als 30 weiteren Städten wurden Hunderte von Banken und Geschäften sowie Dutzende von Polizeifahrzeugen zerstört.



Artikel von Hans-Peter Kartenberg in Neues Deutschland vom 28.03.2009

Der Welterfolg des Kapitalismus entspringt eben nicht allein dem Zauber des freien Wettbewerbs. Seine Dominanz wird immer wieder durch militärische Interventionen aller Art abgesichert.



Wichtiges zusammengefasst

Block NATO! Informationen - Auf der Site der Interventionistischen Linken (www.dazwischengehen.org und von Block NATO!



Vorbereitungen auf den Nato-Gipfel dies- und jenseits des Rheins (III)

sprueh-krise_0.jpg(so oder so) Nur noch wenige Tage bis zum NATO-Gipfel. Am 3. und 4. April feiern die Mitgliedstaaten das 60-jährige Bestehen des Militärbündnisses. Erstmals findet ein solches Treffen in zwei Ländern statt - in Deutschland und Frankreich. Es beginnt mit einem Arbeitsdinner der Chefs plus nachfolgendem Opernbesuch in Baden-Baden. Am zweiten Tag gibt es einen Fototermin auf der Mimram-Rheinbrücke bei Kehl und dann die eigentlicher Nato-Tagung in Strasbourg. Spätestens dort geht es um andere Dinge: Angesichts von Weltwirtschaftskrise und unsicheren politischen Verhältnissen wird die NATO auch mit 60 nicht in Rente geschickt, sondern an die nächste Front: der Krieg in Afghanistan soll eskaliert, die Piratenjagd forciert und eine Politik neokolonialer Ausnahmezustandszonen etabliert werden.



Anquatschversuch in Saarbrücken

In den letzten Tagen und Wochen gab es mehrere Anquatschversuche des Verfassungsschutzes vor allem im südwestdeutschen Raum (siehe Indymedia). Nachfolgend ein Bericht über einen weiteren gescheiterten Anquatschversuch - dieses Mal im Saarland.



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