F.A.U.

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Die Freie ArbeiterInnen Union (FAU-IAA) ist eine anarcho-syndikalistische Gewerkschaft. Wir kaempfen mit Streiks und anderen Mitteln der direkten Aktion fuer ein besseres Leben und eine Welt ohne Bosse, Ausbeutung und Grenzen.
Aktualisiert: vor 15 Stunden 23 Minuten

Wenn Schüler_innen streiken...

15. November 2008 - 13:12
Bundesweiter Schulstreik am 12. November 100.000 ist eine beachtliche Zahl. 100.000 Schüler_innen, Studierende und Solidarische streikten am Mittwoch in ganz Deutschland in über 30 Städten gegen die miserable Bildungssituation in den Ländern. Allein in Braunschweig streikten 10.000, in Berlin, Stuttgart und Hannover jeweils um die 8000 nur um einmal die größten zu nennen. Die Schüler_innen haben sich damit mit ihren Forderungen wenigstens an einem Tag das Gehör verschafft. Kleinere Klassen, Wiedereinführung der Lehrmittelfreiheit, Abschaffung der Studiengebühren und des „TurboAbiturs“, Lehrer_innen-Neueinstellungen und die Möglichkeit außerhalb der Schule ein eigenes Leben mit Freizeit zu führen.
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Endgültiger Abschied vom Acht-Stunden-Tag

14. November 2008 - 17:08
Die 65-Stunden-Woche rückt näher. Welche Perspektiven gibt es? (aus der DA 190) Die Arbeits- und Sozialminister der EU haben sich im Juni auf eine neue europäische Arbeitszeit- und Leiharbeitsrichtlinie geeinigt. Noch vor Ende des Jahres soll diese Richtlinie dem EU-Parlament zum Beschluß vorgelegt werden. Hintergrund der Maßnahme ist die Forderung der Unternehmer, die bisherige Grenze der maximalen Arbeitszeit zu erhöhen und EU-weit Arbeitszeiten von 60 - 65 Stunden und mehr zu ermöglichen. In Deutschland gilt derzeit laut Arbeitszeitgesetz in der Regel eine maximale Arbeitszeit von durchschnittlich 48 Stunden pro Woche.
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Alles in Frage stellen?

10. November 2008 - 10:53
Was da gerade über uns hereinbricht, gilt als schwerste Krise seit der Weltwirtschaftskrise in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts. Damals war der Finanzkrach 1929 erst das Vorbeben der großen Krise, in der sich in Deutschland z.B. die Arbeitslosigkeit in zwei Jahren vervierfachte und es zu großem Elend kam. Also kommen die dicken Brocken in den nächsten zwei oder drei Jahren erst noch auf uns zu. Haben die, die uns regieren und beherrschen, eigentlich noch einen Plan? * Viele hundert Milliarden Euro sollen einen Flächenbrand löschen, der an immer neuen Stellen aufflackert. * In den Talkshows sehen wir die fassungslosen Gesichter der »Experten«, die jahrelang immer so forsch Bescheid zu wissen vorgaben. * Panik flackert in den Augen der Politiker, wenn sie ihre eilends zusammen gezimmerten Ermächtigungsgesetze bekanntgeben. Man meint fast ihren Angstschweiß zu riechen, während sie zusehen müssen, wie ihre scheinbar so fest gefügte Welt sich aufzulösen droht. Und es muss noch viel mehr krachen, damit diese Arschgesichter ihre Arroganz verlieren!
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Tell it like it is – Interview mit zwei Militanten aus den Amper Kliniken in Dachau

8. November 2008 - 9:13
Vor über einem Jahr rüttelte ein Arbeitskampf an den Amper Kliniken in Dachau die Öffentlichkeit der beschaulichen Kleinstadt vor den Toren Münchens auf. Im Sommer/Herbst 2007 waren die miesen Arbeitsbedingungen wochenlang Thema in diversen Lokalzeitungen der Kreisstadt. Vielen Menschen in Dachau dämmerte spätestens zu diesem Zeitpunkt, dass die Privatisierung der Kreiskliniken Dachau/Indersdorf im Jahr 2001 ziemlich negative Folgeerscheinungen nach sich gezogen haben. Dies gilt sowohl fur die Klinikbeschäftigten – die unter Personalreduzierungen, billiger Leiharbeit und schlechteren Arbeitsbedingungen zu leiden haben – als auch für Patientinnen, die zunehmend über eine schlechtere Versorgung klagen. Die Lokalzeitung der FAU München, die «Direkte Aktion München», führte dazu ein Interview mit zwei Betriebsmilitanten.
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Aktionen gegen die Jobmesse Kiel

7. November 2008 - 17:11
Die job-messe deutschland-Tour machte in diesem Jahr zum ersten Mal auch in Kiel Station. (Berichte von bereits gelaufenen Aktionen gegen Jobmessen finden sich bei Labournet). Etwa 12 FAUistas aus Kiel, Flensburg und Bad Segeberg waren am 1. November auf dem Messegelände vor Ort und haben auf die rasante Ausbreitung von Leiharbeits- und Niedriglohnjobs aufmerksam gemacht. Der bebilderte Artikel ist bei Indymedia abrufbar.
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Die Pest der Gegenwart - Wirtschaftskrisen können menschliche Existenzen tilgen, nicht aber den Kapitalismus

2. November 2008 - 11:40
aus der DA 190 Wirtschaftskrisen betrachtet man heute, „wie man in vergangenen Jahrhunderten Pestilenzen, Hungersnöte und Mongolenüberfalle betrachtete“, schrieb einst B. Traven. Und weil solche Katastrophenszenarien das Maß des Menschlichen übersteigen, wirken sie für viele irreal, wie eine absurde Episode, die schnell vergehen werde. So urteilte zumindest Albert Camus über derartige Heimsuchungen, denen die Menschen stets unvorbereitet gegenüber stünden, zu übermenschlich scheinen die dahinter liegenden Kräfte. Viele dieser Prozesse sind tatsächlich sinnlich kaum zu fassen. Wenn in wenigen Tagen mehrere Billionen Dollar Börsenwert vernichtet werden und in Simbabwe die Inflationsrate auf über 500 Milliarden Prozent steigt – was mag das anderes bewirken als ein großes Staunen. Selbst das Wörtchen „Staatsbankrott“ ist nichts als eine abstrakte Vorstellung. Für alle greifbar dagegen sind die ganz konkreten etwaigen Folgen einer Krise: wenn das Geld in der Hand zerrinnt, Produktion und Konsum zusammenbrechen, Einkommensquellen versiegen und Nahrungsmittel zur Rarität werden. Das Schreckgespenst der Wirtschaftskrise von 1929ff ist allen bekannt. Sicher, hier in der Metropole bekommen wir das diesmal noch nicht so recht zu spüren. In der Peripherie ist das schon ganz real. Man denke nur an die Hungerspirale, die zu Beginn der jetzigen Krise mit den Folgen der Immobilienpleite drastisch angeheizt wurde.
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Direkte Aktion 190 (November/Dezember 2008) erschienen

1. November 2008 - 12:03
Die neue Ausgabe des anarchosyndikalistischen Fachblattes für Klassenkampf, Streik, Kultur und Kreuzworträtsel gibt es jetzt im gut sortierten Fachhandel und natürlich per Post (Abonnement). Hier kannst du die DA abonnieren oder erst einmal ein Probeheft bestellen.
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Herzlich willkommen, liebe LeserInnen der ZEIT!

31. Oktober 2008 - 23:31
Wenn Sie diese Zeilen lesen, ist es Ihnen gelungen, schließlich dort zu landen, wo Sie offensichtlich hinwollten, nämlich auf den Seiten der für diese Region des Globus zuständigen „syndikalistischen Schattengewerkschaften“. Wir müssen Sie allerdings noch ein wenig vertrösten, die im Beitrag „Deutschlands Weg zur Revolution“ angekündigten Internetportale sind für Sie aktuell noch nicht erreichbar. Wir sind, wie man bei der ZEIT zu Recht vermutet, derzeit noch zu sehr mit der Koordination der Arbeitskämpfe beschäftigt. Aber schauen Sie sich ruhig schon mal ein wenig um und lassen Sie sich inspirieren. Sie werden sicherlich verstehen, dass der kleine Revolutionsfahrplan der ZEIT nur dann so wirklich funktioniert, wenn alle etwas weniger jammern und sich stattdessen mehr organisieren. Aber immerhin, wir arbeiten daran, machen Sie einfach mit!
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Die Pseudo-Gewerkschaft GNBZ ist keine Gewerkschaft

30. Oktober 2008 - 18:51
Die GNBZ ist keine Gewerkschaft. Das hat das Kölner Arbeitsgericht heute entschieden. Auch zu dem Zeitpunkt, als die "Gewerkschaft der neuen Brief- und Zustelldienste" (GNBZ) Tarifverträge abschloss, sei sie nicht tariffähig gewesen. Das Gericht hielt die für den Status von "Gewerkschaften" notwendige Unabhängigkeit von der Arbeitgeberseite bei der GNBZ für nicht gegeben. Merkwürdigkeiten in der Satzung und Verflechtungen im Vorstand, sowie "erhebliche finanzielle Zuwendungen der Arbeitgeberseite" ließen diese Schlussfolgerung zu. Als "Zweck und Aufgaben" der GNBZ steht in der Satzung an erster Stelle "die Mitwirkung am Wohl der privaten Brief- und Zeitungszustellunternehmen". Das Gericht machte klar, dass eine Organisation mit diesem Ziel keine Gewerkschaft im Sinne des Artikels 9 des Grundgesetzes sein kann. (Az.: 14 BV 324/08)
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Europaparlament verabschiedet Leiharbeitsrichtlinie

30. Oktober 2008 - 18:30
Am 22. Oktober wurde mit der "Zeitarbeitsrichtlinie" der erste Teil der neuen EU Arbeitsregelungen vom Europaparlament beschlossen. Die "Arbeitszeitrichtlinie", die die Einführung der 65-Stundenwoche bedeutet, soll in den nächsten Wochen folgen. Beide Richtlinien seien zum Schutz der ArbeiterInnen und ihrer Gesundheit gemacht. LeiharbeiterInnen sollen vom ersten Tag an grundsätzlich die gleichen Rechte in den Betrieben bekommen wie die fest angestellten KollegInnen. Diese Gleichstellung kann verhindert werden, wenn willige Gewerkschaften mit den Bossen Verschlechterungen durch einen Tarifvertrag vereinbaren.
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Buchtipp und Rundreise: FAU – Die ersten 30 Jahre

15. Oktober 2008 - 22:46
Als im Jahre 2004 eine Welle von Montagsdemonstrationen gegen die sogenannte Agenda 2010 und die unsozialen Hartz-Gesetze die Republik aufrüttelte, war in den bürgerlichen Massenmedien immer wieder von einer Organisation die Rede, die angeblich »Unfrieden stiften« würde. Der Name dieser Unruhestifter lautete: FAU. Was verbirgt sich hinter diesen drei Buchstaben? Ganz einfach eine wenig bekannte und kleine Basisgewerkschaft, deren Geschichte und Gegenwart in diesem Buch kenntnisreich und illustriert dargestellt wird: Was 1977 unter dem Namen Initiative Freie Arbeiter Union (I-FAU) als verwegenes, ja fast aussichtsloses Unterfangen begann, entwickelte sich in der Folge zur einzigen libertären Organisation in der BRD, die heute noch bundesweit aktiv ist. Dabei beziehen sich die Militanten der FAU auf die libertäre Tendenz in der internationalen Arbeiterbewegung – auf eine Tradition also, die von Anfang an in der organisierten proletarischen Bewegung rund um den Globus präsent und zeitweise sogar mehrheitsfähig war. In ihrem Eintreten für die Abschaffung von Herrschaft sowie die Überwindung kapitalistischer Ausbeutung, orientieren sich die FAU-GewerkschafterInnen am Konzept des Klassenkampfes und der alten proletarischen Losung, dass die Befreiung der ArbeiterInnen nur das Werk der ArbeiterInnen selbst sein kann. Zum Buch bieten wir Veranstaltungen an. Bei Interesse wendet euch bitte an Syndikat-A (Tel./Fax 02841 537316).
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Freiheit für Kazuhisa Omori! - Wir haben dich nicht vergessen!

14. Oktober 2008 - 10:53
Seit den 1980er Jahren berichtet die FAU-IAA immer wieder über den japanischen libertären Sozialisten Kazuhisa Omori. Seit dem 10. August 1976 saß dieser im Gefängnis von Sapporo. Er wurde beschuldigt am 2. März 1976 eine Bombe in ein Regierungsbüro auf Hokkaido gelegt zu haben, durch die zwei Menschen getötet wurden. In erster Instanz fällte ein Gericht im März 1983 das Todesurteil gegen Kazuhisa Omori. Kazuhisa Omori war Aktivist der Ainu-Minderheit, den UreinwohnerInnen von Hokkaido. In Japan setzten sich mehrere, untereinander zerstrittene Solidaritätsgruppen für den verurteilten Anarchisten ein. Eine internationale Pressekampagne "Free Omori" erreichte den Aufschub der Hinrichtung und ermöglichte so eine Wiederaufnahme des Verfahrens.
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Veranstaltungen zur Frankfurter Buchmesse

13. Oktober 2008 - 18:34
Jedes Jahr wird auf der Frankfurter Buchmesse tonnenweise frisch bedrucktes Papier präsentiert. Der Initiativkreis »GEGEN BUCH MASSE« will linken Autor­Innen und Verlagen ein Forum für kritische Gedanken bieten. Auch Verlage aus dem Umfeld der FAU nehmen mit Lesungen teil. Das Programm 2008 gibt es als PDF Download: gegenbuchmasse2008_screen.pdf Initiativkreis »GEGEN BUCH MASSE« Eintritt zu allen Buchvorstellungen frei! Spenden schärfstens erwünscht! info[a]gegenbuchmasse.de
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FAU-Block bei Freiheit-statt-Angst-Demo am 11.10. in Berlin

8. Oktober 2008 - 14:28
Ausufernde Überwachung führt zum Abbau von Persönlichkeits- und Freiheitsrechten. In Staat und Wirtschaft wird zügellos spioniert und protokolliert. Lohnabhängige sind heute schon ständiger Überwachung an ihrem Arbeitsplatz ausgesetzt. Nicht selten dienen überwachende Maßnahmen den Chefs dazu, Kündigungsgründe zu konstruieren und dadurch unliebsame Beschäftigte loszuwerden. Genau wie im Staat findet in Unternehmen eine schleichende Einführung von Überwachungstechniken statt. Der Abbau von bisher garantierten Rechten wird so zur Gewohnheit. Dieser Entwicklung können wir nur gemeinsam etwas entgegensetzen! Deshalb wird es auf der "Freiheit Statt Angst"-Demonstration am 11. Oktober einen Block der FAU geben. Startpunkt 14 Uhr Alexanderplatz / Berlin Ansprechpartner: IT-Sektion: faub-it@fau.org
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Geknechtetes Leben - Die 65-Stunden-Woche kommt zurück

5. Oktober 2008 - 15:16
EU-Arbeitsminister verabschieden neue Arbeitszeit- und Leiharbeitsrichtlinie. (aus DA 189) Zeiten kommen und gehen - und kommen offensichtlich auch wieder. So auch Arbeitszeiten, die einen eher an Verhältnisse aus dem Frühkapitalismus denken lassen. Denn die maximale Wochenarbeitszeit soll EU-weit auf bis zu 65 Wochenstunden heraufgesetzt werden. LeiharbeiterInnen sollen dabei zumindest die gleichen Rechte wie Festangestellte bekommen, in Wirklichkeit werden sie aber weiter betrogen. Die Mehrheit der Arbeitsminister der 27 EU-Mitgliedstaaten hat sich am 10. Juli, nach langjährigen Debatten, auf eine Arbeitszeit- und Leiharbeitsrichtlinie geeinigt und sie zum Beschluss an das EU-Parlament weitergeleitet. Im Herbst soll dort über die Richtlinien abgestimmt werden. Die Regierungen von Spanien, Belgien, Griechenland, Ungarn und Zypern übten Kritik an der Arbeitszeitrichtlinie, in der sie sich mehr Schutz der Beschäftigten gewünscht hatten, und forderten das EU-Parlament auf, sich dagegenzustellen.
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Interhelpo Nummer 27 erschienen!

30. September 2008 - 23:00
Die FAU-Zeitung aus Münster steht hier zum Download bereit. Inhalt: - Klassenkampf in Münster: Brief und weniger - Bei dem Briefdienstleister 'Brief und mehr' wird kein Mindestlohn bezahlt. ArbeiterInnen ziehen vor Gericht... / Die FAU Münsterland interviewt prekäre Chatzensoren, die ersten Widerstand gegen ihre miesen Arbeitsbedingungen formieren. / Die Geisterfirma: Das CallCenter DT+P Münster hat Insolvenz angemeldet. Hunderte 'freier MitarbeiterInnen' sind um ihren Lohn geprellt / Aktionstag gegen Starbucks in Münster - Hintergrund: Arbeitskampf im World Wide Web: Das 'Forum der Ausgebeuteten' chefduzen stellt sicht vor. - Hochschule: Willkommen im Haus, das Verrückte macht: Über die Auswirkungen der Hochschulreformen / Armes Tucktuck: Ein Düsseldorfer Prinzesschen kämpft um ihren Studienplatz und gegen soziale Gleichheit / Phänomen unbezahlte Arbeit: Wie einige Unternehmer die prekarisierten Verhältnisse von Studierenden auszunutzen wissen. - Klassenkampf international: Zwei aktuelle Beispiele aus Mexiko. - Münsters Geschichte von unten: Wer war Bruno Selle? Ein Kurzüberblick über die Geschichte der FAU in Münster, die 1928 begann.
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dagongmei. Arbeiterinnen aus Chinas Weltmarktfabriken erzählen

28. September 2008 - 6:45
Seit den neunziger Jahren wandern in China Millionen junge Frauen vom Land in die Industriezonen an der Küste; dagongmei, arbeitende Schwestern, werden sie genannt. Sie stellen die Arbeitskraft der neuen globalen Fabrik, aber sie sind auch Subjekte der entstehenden größten Sozialbewegung der Welt. Wissenschaftlerinnen und Aktivistinnen aus Südchina haben in der Industriestadt Shenzhen Kontakt zu den dagongmei aufgenommen, sie in ihren Wohnheimen besucht und ihren Widerstand gegen Überarbeitung, Niedriglöhne und Gesundheitszerstörung unterstützt. Aus einem Interviewprojekt ist ein Buch entstanden, das im September 2008 beim Verlag «Assoziation A» erschienen ist.
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Flucht nach vorne - Hintergründe zur Unternehmenspolitik von Starbucks

26. September 2008 - 10:03
Der erfolgsverwöhnte Kaffeegigant steckt in der Krise. Starbucks, das 2007 insgesamt 160 Mio. Kilo Kaffee eingekaufte, davon sechs Prozent „fairtrade“, beschäftigt ca. 172.000 ArbeiterInnen. In den letzten fünf Jahren hatte sich die Anzahl der Starbucks-Filialen weltweit nahezu verfünffacht. Bei der Wahl der Standorte ging und geht man nach der sogenannten „Cluster“-Methode vor. Überall wo ein neuer Starbucks eröffnet wurde, folgten bald weitere Läden. Das führte in den USA irgendwann dazu, dass die Filialen begannen, sich gegenseitig Konkurrenz zu machen; Umsatzeinbußen von 20-30 Prozent waren die Folge. Diese Situation wird zudem durch die Immobilienkrise weiter verschärft, da sich viele Standorte nicht so dynamisch entwickelten, wie von den Starbucks-Analysten prophezeit. Hinzu kommt die stetig wachsende Konkurrenz durch Fastfood-Ketten, wie z.B. McDonalds, Subway oder Dunkin' Donuts, die sich zum Teil auf ein bedeutend umfangreicheres Filialnetz stützen können, und nicht zu vergessen: die mittlerweile entstandene Konsumzurückhaltung im Starbucks-Vaterland.
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Solingen: Neues Syndikat aufgenommen

24. September 2008 - 9:31
Auf dem Regionaltreffen West, am 14.09.08 in Aachen, wurde das "Allgemeine Syndikat Solingen" in die FAU aufgenommen. Wenn ihr im Großraum Solingen lebt oder arbeitet und Kontakt mit der FAU-IAA aufnehmen wollt, dann besucht doch einfach die Homepage der FAU Solingen oder schreibt ihnen eine Mail (fausg_at_fau_dot_org) Über die FAU Solingen könnt ihr auch Kontakt zur FAU Wuppertal in Gründung aufnehmen. Rudolf Mühland, für die ReKo-West
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Direkte Aktion 189 (September/Oktober 2008) erschienen

8. September 2008 - 18:17
Die neue Ausgabe des anarchosyndikalistischen Fachblattes für Klassenkampf, Streik, Kultur und Kreuzworträtsel gibt es jetzt im gut sortierten Fachhandel und natürlich per Post (Abonnement). Hier kannst du die DA abonnieren oder erst einmal ein Probeheft bestellen.
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