Linke Zeitung
Der Neokolonialismus des deutschen Imperialismus
Hauptursache für den Neokolonialismus
Die Hauptursache ist die kapitalistische Produktionsweise, die objektiv
zur größtmöglichen Mehrwertaneignung führt und damit zur Erzielung
eines möglichst großen Profits zwingt.
Was bedeutet Neokolonialismus?
Neokolonialismus ist ein Sammelbegriff für die Gesamtheit der
verschiedenen Formen und Methoden der Ausbeutung und Unterdrückung der
ökonomisch schwächeren Länder und beherrschten Gebiete durch den
Imperialismus in der jetzigen Epoche. Er ist aber nicht nur ein System
von Methoden, sondern eine Erscheinungsform des Imperialismus. Der
Neokolonialismus weißt im Vergleich zum Kolonialismus neue Züge auf. So
versucht der Imperialismus den Anschein zu erwecken, als wäre er
„human geworden und würde nun z.B. Entwicklungshilfe leisten. Er tritt
nicht so offen und brutal in Erscheinung wie der Kolonialismus.
Tatsächlich ist es aber das Ziel der Imperialisten, die Profite in den
Neokolonien zu sichern bzw. auszubauen. Die imperialistischen Mächte
haben ein Interesse daran den Rückstand der Entwicklungsländer im
Bereich des Produktivkräfte- und Arbeitsproduktivitätsniveaus aufrecht
zu erhalten, wenn auch auf höherer Stufe. Dies erklärt warum eine
gewisse Weiterentwicklung (die durch die Interessen der Imperialisten
begrenzt wird) der Entwicklungsländern durchaus zugelassen oder auch
unterstützt wird, aber der Abstand zu den kapitalistischen Hauptstaaten
weiter hoch bleibt, da diese sich viel schneller entwickeln.
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Haldensleben: Statt Polizei bald Arbeitslose auf Streife?
Ein altes Streitthema ist es in der Stadt
Haldensleben (Sachsen-Anhalt): Jugendliche, vorrangig im Alter
zwischen 13 und 18 Jahren, verbringen ihre Abende auf dem Marktplatz.
Hin und wieder eine Schmiererei, die eine oder andere zerschlagene
Bierflasche störte am nächsten Tag so manchen Anwohner.
Auch Lärmbelästigung habe es gegeben.
Stadtwache, Jugendamt
und städtische Jugendpflege schienen überfordert zu sein.
Einer der Gründe sei Personalmangel, wie zugegeben wurde. Im
Frühsommer griff man durch: Der Stadtrat beschloss mehrheitlich
ein Alkoholverbot zwischen 18 und 6 Uhr in der Innenstadt, das
seitdem gilt. Gegner dieser drastischen Maßnahme vertreten die
Ansicht, bestehende Jugendschutz- und andere Gesetze reichten völlig
aus, um zumindest unmittelbar wirksam gegen widriges Verhalten und
Alkoholkonsum von Jugendlichen vorzugehen.
Innenstadt bewachen für
geringe Aufwandsentschädigung
Doch auch das innerstädtische Alkoholverbot
mit Androhung von Ordnungsstrafen schien bislang kein befriedigendes
Ergebnis herbeigezaubert zu haben. In dieser Woche nun liegt es
wiederum an den Stadträten, eine neue Beschlussvorlage
abzunicken. Eine ehrenamtliche Bürgerwehr soll her, die
Innenstadt und Marktplatz bewacht und unerwünschte Gäste
vertreibt, auch wenn ihre Befugnisse sehr beschränkt sind.
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Stoppt das Sterben !
Bootsflüchtlinge werden abgedrängt – Menschenrechtliche Leitlinien
fehlen noch immer – Deutsche Beamte nehmen Flüchtlingsbooten Treibstoff
und Lebensmittel weg
Die
EU-Grenzschutzagentur hat neue Zahlen über die von ihr koordinierten
Einsätze auf dem Mittelmeer und vor der westafrikanischen Küste
vorgelegt. Diese belegen, dass die Zurückdrängung von Flüchtlingsbooten
auf hohem Niveau weitergeht. Sie werden in Drittstaaten zurückgedrängt,
ohne dass sie Asylanträge stellen können.
Erstmals wurde durch eine ARD-Dokumentation
bekannt, dass auch deutsche Beamte an den illegalen Praktiken,
Flüchtlingsboote durch Wegnahme von Treibstoff und Lebensmittel zur
Umkehr zu zwingen, beteiligt sein sollen. Diese illegale Praxis stellt
einen Angriff auf das Leben der Betroffenen dar und steht zudem in
eklatantem Widerspruch zu den menschenrechtlichen Verpflichtungen der
EU-Mitgliedstaaten.
Zurückdrängungspraxis geht weiter
Im Rahmen der Operation HERA 2008 waren
Frontexboote vor den Kanarischen Inseln im Einsatz. Allein im Jahr 2008
wurden 3.263 Menschen abgedrängt. Von Frontex wird hierzu erläutert:
Die abgedrängten Personen seien entweder überzeugt worden, umzukehren,
oder sie wurden zum nächsten Hafen (Senegal oder Mauretanien)
zurückeskortiert. Es gibt also offensichtlich zwei Alternativen:
entweder die Bootsflüchtlinge lassen sich „überzeugen“ und kehren um
oder Frontex zwingt sie zur Umkehr. Die erzwungene Umkehr stellt eine
Verletzung des Refoulement-Verbotes dar, wie es ein im Auftrag der
Stiftung Pro Asyl u.a. erstelltes Gutachten nachgewiesen hat. Doch
Frontex will nach wie vor nichts von der Geltung der Menschenrechte auf
Hoher See wissen. Verhandlungen mit UNHCR über menschenrechtliche
Leitlinien verlaufen seit Monaten ergebnislos. Auf einer Tagung der
Evangelischen Akademie in Berlin beklagte eine Vertreterin der
EU-Kommission Ende Juni 2008 die mangelnde Kooperationsbereitschaft von
Frontex bei der Erstellung der Leitlinien.
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Auf einer Reise durch das Baskenland ...
Ein Gespräch mit Julen Arzuaga in Elorrio
Reisenotizen von Uschi Grandel
Als ich Julen Arzuaga im Juni 2008 in Elorrio, einem Städtchen in der baskischen Provinz Bizkaia - nicht weit von Bilbao - treffe, steht der Prozess gegen ihn und 26 weitere Bürgerrechtsaktivisten kurz vor dem Ende. Zehn Jahre oder mehr forderte der Staatsanwalt inzwischen für fast alle Angeklagten wegen angeblicher Zugehörigkeit zu ETA.
Zehn Jahre Haft für Engagement gegen Folter
Julen
Arzuaga ist Rechtsanwalt und Koordinator der baskischen
Menschenrechtsgruppe Behatokia. Als international anerkannter Experte
brachte er mehrfach Foltervorwürfe gegen den spanischen Staat vor die
Anti-Folterkommission der UNO.
Lautstarke Mahner
Julen erklärt, dass es keine individuellen Vergehen gibt, die den Angeklagten zur Last gelegt werden. Ihr Verbrechen ist ihre führende Rolle als jahrelange Sprecher der baskischen Bürger- und Menschenrechtsbewegung Gestoras Pro Amnistía-Askatasuna
(Bewegung Pro-Amnestie - Freiheit). Ihre friedlichen und öffentlichen,
aber unbequemen Aktivitäten sollen laut Anklage nicht eigenem
Engagement entspringen, sondern den Befehlen der ETA folgen .
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Wie wir die Nazis bekämpfen!
Angesichts der Antiislamkonferenz von Pro-Köln am 20.9.08, zu der die als Krawatten-Nazis getarnten Stiefel-Nazis europaweit einladen, eröffnen wir die Diskussion, wie wir die Nazis bekämpfen! Dazu veröffentlichen wir hier einen Auszug aus der Broschüre „Stoppt die Nazis (http://www.internationalesozialisten.de/Buecher/IS/Stoppt%20die%20Nazis.pdf), wie am 17.6.78 in Frankfurt der Vormarsch der Naziz gestoppt werden konnte:
- 1975 fand der weltweite Wirtschaftsaufschwung sein Ende und es gab die erste Massenarbeitslosigkeit mit über 1 Millionen Arbeitslosen. Die Nazis sahen wieder ihre Chance kommen und tönten 1977, die linke Hochburg Frankfurt zu ersten braunen Stadt Deutschlands machen zu wollen.
Noch im gleichen Jahr konnten sie am Tag der deutschen Einheit, am 17. Juni, mit 6.000 Demonstranten, Fahnenmeeren, Trommeln und Fanfaren ihre Drohung in die Tat umsetzen. Nur die kleine SAG mit ein paar Händen voll Mitglieder mobilisierte bundesweit gegen die Nazis, so, daß insgesamt 300 Antifaschisten den Naziaufmarsch fassungslos passieren lassen mußten. Die Nazis konnten in Frankfurt für einen Tag die Straßen erobern. Die Linke war schon soweit paralysiert, daß sie nicht mehr schnell bundesweit organisiert reagieren konnte.
Am 17. Juni 1978 wollte die NPD ihren Erfolg wiederholen. Nur diesmal schlief die Linke nicht. Über die Uni-ASTA's wurde rechtzeitig die Antifa zusammengetrommelt, so daß überraschend an die 10.000 Antifaschisten den Marsch verhindern wollten. Von einer Demo nahe des Römers aus besetzten sie kurzerhand den Römer in Frankfurt, den Kundgebungsplatz der Nazis.
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"Erfolgsmeldungen" der Bundesagentur für Arbeit
Das Leitungspersonals der Bundesagentur für Arbeit Nürnberg und der in Weiden, sowie der ARGE Weiden und des Staatssekretärs aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales verbreiten Erfolgsmeldungen. Immer läuft es inhaltlich darauf hinaus, dass es der neuen Strategie der ARGE und der Bundesagentur für Arbeit Weiden geschuldet sei, wenn die vormalige Spitzenreiter-Rolle in der Arbeitslosenstatistik Weiden/Opf. um angeblich 31 % innerhalb der letzten 6 Monate gesenkt werden konnte.
„Job-Perspektive-Plus“ heißt das neue Zauberwort, hinter dem sich lediglich die Erweiterung des SGBII um den Paragraphen 16a versteckt. Diese Gesetzesänderung gibt es seit Oktober 2007 und wurde in der Öffentlichkeit weder inhaltlich bekannt gemacht, noch in den Medien diskutiert. Aber mit dem Schlagwort „Job-Perspektive-Plus“ schmücken sich nun nicht nur der Vorsitzende der BA Nbg., Dr.h.c. Frank-Jürgen Weise, der Regionaldirektor Rainer Bomba aus Nbg. sondern auch der Leiter der Weidener Agentur, Siegfried Bühner, der Geschäftsführer der ARGE Weiden, Wolfgang Thiele, und sogar der Weidener OB, Kurt Seggewiß und mit ihm seine gesamte SPD!
Vom „Leuchtturm-Projekt“, Modell-Projekt“ und vom „Pilotprojekt“ wird in wöchentlich wiederkehrenden Pressemitteilungen aus den Zentralen der Arbeitslosenverwaltung geschwärmt. Den angeblichen „Rückgang“ der Erwerbslosigkeit heften sich die Genannten in ausschweifenden Selbstbelobigungen als Verdienst an ihre Revers!
Der Erfolg hat eben viele Väter!
Der Misserfolg ist ein Waisenkind!
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"Liberty" und "Free Gaza" durchbrechen Blockade von Gaza
Die zwei internationalen Solidaritätsschiffe für die Palästinenser im Gaza-Streifen haben am Samstag die zionistische Blockade von Gaza durchbrochen. Israel ließ die beiden Boote mit Hilfsgütern lieber passieren als sein Belagerungsregime öffentlich bloßgestellt zu sehen.
Auf den Schiffen befanden sich 44 Aktivisten, die mit ihrer Aktion die Blockade des Gazastreifens durch Israel durchbrechen wollten. Bei ihrer Ankunft im Hafen von Gaza wurden sie am Abend begeistert von mehreren hundert Palästinensern begrüßt.
Am Freitagmorgen waren die Schiffe von Zypern aus gestartet. Ihre Ladung bestand aus Hörgeräten für 200 palästínensische Kinder.
„Die Idee ist die israelische Blockade zu durchbrechen“ erklärte Jeff Halper in einem Telefoninterview von Zypern. „Israel behauptet, dass es keine Blockade mehr gibt. Wenn das wahr ist, dann sollte es für uns kein Problem sein Gaza zu erreichen. Aber wenn sie uns aufhalten, dann beweist das die Fortdauer der Besetzung…..Ich glaube sie wissen nicht so recht wie sie mit uns umgehen sollen. Wenn sie fortfahren zu sagen, sie seien keine Besatzungsmacht gibt es keinerlei Recht uns zu stoppen.“
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Schwarz-Grün lässt für Kohlekraftwerk knüppeln
700 Menschen protestieren gestern trotz Dauerregens in Hamburg
gegen den Bau des Kohlekraftwerks Moorburg.
Wir sind viele und wir sind
entschlossen, den Bauplatz zu erreichen. Wir werden erneut zeigen, dass
der Protest nicht am Bauzaun endet , erklärt Christoph Kleine von der Aktion Gegenstrom08. Schon am Mittwoch hatten etwa 40 KlimaaktivistInnen
den Bauplatz erreicht, ein Transparent auf einem Kran entrollt und eineUnterbrechung der Bauarbeiten für mehrere Stunden erreicht.
Wenn das Kraftwerk Moorburg in Betrieb geht, steigt der CO2-Ausstoß Hamburgs um 40 Prozent. Wer jetzt neue Kohlekraftwerke baut, legt sich für
Jahrzehnte auf eine fossile Stromversorgung aus ineffizienten
Großkraftwerken fest. , so Felix Pithan von Gegenstrom08. Obwohl die große Mehrheit der HamburgerInnen gegen das Kraftwerk ist, versucht
Vattenfall, den Bau um jeden Preis durchzusetzen. Dagegen üben wir heute zivilen Ungehorsam.
Gegenstrom08 fordert die Enteignung der Energiekonzerne. Wir wollen eine soziale und ökologische Energieversorgung unter demokratischer Kontrolle ,
so Pithan weiter.
Während des Klima- und Antirassismuscamps in der vergangenen Woche habensich viele TeilnehmerInnen in Aktionstrainings auf die Besetzung
vorbereitet. Wir gehen heute entschlossen auf unser Ziel zu und werden uns weder aufhalten noch in Auseinandersetzungen mit der Polizei
verwickeln lassen , erklärt Christoph Kleine das Konzept. Ziel der Aktion ist es, mit der Stilllegung der Baustelle auch ein deutliches Signal gegen
den Neubau von bundesweit 25 geplanten Kohlekraftwerken zu senden.
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Erwerbslose besetzen Jobcenter-Büro in Köln
Unterschiedliche Gruppen, Initiativen und durchaus auch
EinzelkämpferInnen sind innerhalb der Kampagnen 'Agenturschluss!' und
'Zahltag!' in Köln gut vernetzt und werfen immer wieder Sand ins
Getriebe der Kölner ARGE.
21.08.08,
Köln Es ist bekannt, dass die Poststelle der ARGE Köln Kalk sich
weigert, eine Eingangsbestätigung für persönlich abgegebene Unterlagen
auszustellen. Alternativ bleibt den Betroffenen nur der Postkasten
- wobei der jeweilige Sachbearbeiter dann dennoch behaupten
kann, nichts empfangen zu haben - ein kostenpflichtiges Einschreiben
oder aber zwei bis drei Stunden Wartezeit im Eingangsbereich. Strategie
und Schikane, erwerbslose Menschen zu erniedrigen.
Dass
es auch anders gehen kann, haben heute über 10 AktivistInnen aus dem
Spektrum der KEAs (Kölner Erwerbslose in Aktion e.V.) und der Kampagne
'Zahltag!' erfolgreich durchgekämpft.
Kurz nach 10:00 Uhr
wurde die Poststelle belagert. Wartende Erwerbslose und
ARGE-Mitarbeiter wurden per Flyer von Sinn und Zweck der Aktion
informiert. Ein zum Teil heftiges Wortgefecht mit dem dortigen
Angestellten und dem hinzugerufenen stellvertretenden Standortleiter
brachte nur die Entschlossenheit auf beiden Seiten zum Ausdruck. Auf
der einen die Sturheit, an der Strategie der Gängelung und Entrechtung
festzuhalten, auf der anderen die Gelassenheit, im Büro auf die Polizei
zu warten.
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Serie: China, ein freundlicher Imperialist? - Teil 1
Erster Teil: Aktuelles und der nationale Unabhängigkeitskampf Chinas
China, das Gastgeberland der Olympischen Spiele bietet ein sehr komplexes und widersprüchliches Bild. Einerseits Diktatur mit rotem Deckmäntelchen, andererseits Hoffnung für so manches kapitalistische Unternehmen.
China war im Jahr 2005 mit 15,4 Prozent Anteil am globalen Bruttoinlandsprodukt die zweitstärkste Volkswirtschaft (nach den USA mit damals noch 20,1 %). Die stärksten 25 Volkswirtschaften der Welt machen rund 80 Prozent des Welthandels aus. China wird voraussichtlich im kommenden Jahr 2009 die USA als größten Hersteller von Industrieprodukten ablösen und etwa 17 Prozent aller industriell erzeugten Produkte auf der Welt herstellen. Ebenfalls 2009 wird China voraussichtlich Deutschland bei den Exporten von Platz eins verdrängen und größte Exportnation der Welt sein.
Unterbrochen von einer Krisenperiode am Ende der 1980er Jahre wächst die Wirtschaft Chinas seit etwa 30 Jahren. Allerdings hat der rasante Wirtschaftsaufschwung viele Schattenseiten: soziale Ungleichheiten innerhalb des Landes wachsen stark an. Es gibt viele neue Millionäre und Milliardäre einerseits, andererseits hungert ein riesiger Teil der Bevölkerung. Die Weltbank schätzt, dass jährlich etwa 750.000 Millionen Chinesen an Folgen von Umweltverschmutzung sterben; etwa 700 Millionen Chinesen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Von der Liste der 20 verschmutztesten Städte der Welt befinden sich 16 in China.
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Das SIPRI-Jahrbuch 2008 über Rüstung und internationale Rüstungsexporte
Die Geschäfte laufen gut
Das Stockholmer Friedensinstitut ermittelte die größten
Waffenexporteure der Welt. Der von den USA ausgerufene „Krieg gegen den
Terror hat die weltweiten Rüstungsausgaben auf neue Rekordhöhen
getrieben. Wie das SIPRI feststellte, wurden 2007 umgerechnet 1,3
Billionen US$ und damit pro Kopf der Weltbevölkerung 202 US$ für
militärische Zwecke ausgegeben, davon 1,04 Billionen US$ von den
wohlhabendsten Nationen. In den vergangenen zehn Jahren sind die
Militärhaushalte damit weltweit um 45 Prozent gestiegen.
Fakten und Zahlen:
Von den zehn größten Waffenproduzenten im Jahr 2006 stammen alleine 6
aus den USA gefolgt von den europäische Firmen BAE Systems
(Großbritannien, Platz 3), EADS (v.a. Frankreich und Deutschland, Platz
7), Finmeccanica (Italien, Platz 9) und Thales (Frankreich Platz 10).
Alleine Boing tätigte Waffenverkäufe in Höhe von 30.690 Mio. US$
gefolgt von Lockheed mit 28.120 Mio. US$, BAE Systems machte 24.060
Mio. US$ Umsatz, EADS 12.600 Mio. US$ und Finmeccanica 8.990 Mio. US$.
2007 stiegen die weltweiten Militärausgaben auf ein Rekordniveau.
Insgesamt wuchsen die Umsätze der Waffenkonzerne gewaltig und
demonstrierten damit, wie gewinnbringend der Handel mit Kriegsmaterial
ist. Das Militär verschlingt 2,5 Prozent des globalen Sozialprodukts.
45 Prozent aller offiziellen weltweiten Rüstungsausgaben entfielen 2007
auf die USA, wo sie auf den höchsten Wert seit dem 2. Weltkrieg
stiegen. Seit den Terroranschlägen von 2001 sind sie in den Vereinigten
Staaten um 59 Prozent gestiegen. Grund hierfür sind laut dem Jahrbuch
die Kriege im Irak und in Afghanistan sowie der „Krieg gegen den
Terror .
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Erklärung des Georgischen Friedenskomitees zum Krieg im Kaukasus
Erneut wurde Georgien in ein blutiges Chaos gestürzt und ist Schauplatz eines Bruderkrieges!
Zu unserem großen Bedauern wurden Warnungen des Georgischen Friedenskomitees und fortschrittlicher Menschen in Georgien vor der unheilvollen Militarisierung des Landes und vor den Gefahren einer nationalistischen und faschistoiden Politik nicht gehört.
Die Regierenden in Georgien haben erneut, unterstützt von einigen westlichen Ländern sowie von internationalen und regionalen Organisationen, einen blutigen Krieg vorbereitet und begonnen. Die Schande, die die gegenwärtigen Machthaber mit diesem Krieg über die Menschen in Georgien gebracht haben, wird nur durch jahrzehntelange Bemühungen wieder gutzumachen sein.
Die georgische Armee, die von den USA ausgerüstet und trainiert wird, richtete in Zchinwali grausame Zerstörungen an. Opfer der Bombenangriffe wurden friedliche Bewohner Süd-Ossetiens - unsere Brüder und Schwestern. Die Opfer waren Kinder, Frauen und ältere Menschen. Mehr als 2000 Menschen starben in Zchinwali und Umgebung. Unter den Opfern waren auch hunderte Georgier, die in der Kampfzone und überall in Georgien starben. Das Georgische Friedenskomitee drückt allen Verwandten und Freunden der Opfer sein tief empfundenes Mitgefühl aus.
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Rassistischen Anti-Islam-Kongress verhindern!
Nazis raus! Pro Köln verbieten!
Die Partei Pro Köln ist eine Nazi-Partei. Besonders deutlich zeigt sich das an den Lebensläufen ihrer Mitglieder. Viele von ihnen stammen aus der Deutschen Liga für Volk und Heimat (DLVH).
Der als Fraktionsgeschäftsführer für Pro Köln fungierende Manfred Rouhs (*1965) begann seine politische Karriere in der Jungen Union, wechselte aber schnell vom konservativen ins nationalsozialistische Lager der NPD. In der rechtsextremen Zeitschrift Die Bauernschaft wurde 1984 ein Leserbrief von ihm veröffentlicht, in dem er den Völkermord an den Juden und die Schuld des deutschen Staates am Zweiten Weltkrieg leugnete. Von 1985 bis 1987 war Rouhs nordrhein-westfälischer Landesvorsitzender der Jugendorganisation der NPD, trat 1987 den Republikanern bei, für die er 1989 in den Kölner Stadtrat einzog, und wechselte 1991 zur Deutschen Liga für Volk und Heimat. Bei den Kommunalwahlen 1999 scheiterte die DLVH mit 0,1 Prozent, und ihre Mitglieder erkannten, dass sie mit ihrer mehr oder weniger offen vertretenen faschistischen Haltung nicht auf Stimmenfang gehen konnten - die Stunde von Pro Köln hatte geschlagen.
Pro Köln bezeichnet sich selbst als „rechtspopulistisch und versucht, sich den Charakter einer Bürgerbewegung anzueignen. Ihren Erfolg verdankt sie ihrer Strategie, die rassistischen Kampagnen der Stadt Köln oder des Kölner Stadt-Anzeigers (wie etwa gegen die „Roma-Klau-Kids ) aufzugreifen und Konsequenzen zu fordern. So stellt sie sich als Partei dar, die handelt, statt - wie die etablierten Parteien - nur zu reden.
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Österreich: Dafür steht die LINKE!
Entwurf der Liga der Sozialistischen Revolution und der Jugendorganisation REVOLUTION für das Wahlprogramm der Liste LINKE
Die Liga der Sozialistischen Revolution und die Jugendorganisation REVOLUTION legen hiermit folgenden Vorschlag für das Wahlprogramm der Liste LINKE vor. (www.sozialistische-revolution.org)
Preissteigerungen am laufenden Band, Betriebsschließungen und Entlassungswellen, Vollprivatisierung der AUA zugunsten profitgeiler Finanzhaie, rassistische Hetze gegen MigrantInnen - so erlebt die arbeitende Bevölkerung Österreich im Jahre 2008. Diese Endlosschleifen von Angriffen und Katastrophen, denen wir durch die Politik der Herrschenden ausgesetzt sind, ist ein Alarmsignal. Es ist höchste Zeit, daß wir - Lohnabhängige, MigrantInnen und Jugendliche - Widerstand zur Verteidigung unserer sozialen und demokratischen Rechte leisten. Im Betrieb und auf der Straße durch Streiks und Demonstrationen sowie bei der Wahlurne am 28. September durch eine Stimme für die LINKE.
Die arbeitende Bevölkerung hat heute keine wirkliche Interessensvertretung. Die SPÖ-Spitze ist auf das engste mit den Reichen und Superreichen verbandelt und pflegt zum Herausgeber der Kronen-Zeitung engere Beziehungen als zur eigenen Parteibasis. Die Behauptungen eines Faymann, diesmal eine „ehrliche Politik im Interesse der kleinen Leute zu betreiben haben die gleiche Glaubwürdigkeit wie das Versprechen eines Berufszockers, ein Casino nur aus Neugierde zu betreten.
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Agrosprit-Raffinerie blockiert!
Im Rahmen des Hamburger Klimacamps beteiligten sich heute über 200 Menschen an einer Blockade der weltweit größten Agrodieselanlage der Welt.
Diese Anlage im Hamburger Hafen wird vom Agrarhandelskonzern Archer Daniels Midland (ADM) betrieben. Hier wird Gensoja aus Südamerika und Palmöl von den gerodeten Regenwaldflächen Indonesiens für die deutschen Autos verarbeitet. In zwei Demonstrationszügen zogen die Klimaschutzaktivisten zu der Agrodieselanlage und versperrten die beiden Zufahrtsstraßen und damit den Tanklasterverkehr. Eine Demonstration mit RadfahrerInnen startete am Hamburger Hauptbahnhof und fuhr durch die Hamburger Innenstadt vorbei an den Büros der Agrarhandelskonzerne Bunge und ADM mit Tochteruntermehmen Töpfer. Ein zweiter Demonstrationszug begann im Wilhelmsburg. Dort gab es Zwischenkundgebungen an einer Tankstelle und einem Hersteller für Mastfutter.
Die KlimaschützerInnen protestierten mit ihrer Aktion gegen die industrielle und am Weltmarkt orientierte Landwirtschaft, die immer mehr die kleinbäuerliche Produktion verdrängt. Die industrielle Landwirtschaft ist eine wesentliche Ursache der weltweiten Erwärmung. Sie trägt mit einem massiven Düngemittel- und Pestizideinsatz, der Massentierhaltung und der Abholzung der Regenwälder um bis zu 32% am Anstieg der Treibhausgase in der Atmosphäre bei. Damit ist die industrielle Landwirtschaft Klimakiller Nr. 1 - noch vor der Energiewirtschaft. Umgekehrt schafft der Klimawandel auch enorme Probleme für die kleinbäuerlichen Betriebe.
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Lissabon-Vertrag hin oder her - das militärische Kerneuropa soll kommen!
Der European Council on Foreign Relations fordert ein Militärdirektorium - auch ohne neuen EU-Vertrag
Zusammenfassung:
Eines der Hauptziele des Lissabonner Vertrages, die Forcierung des
EU-Militarisierungsprozesses, ist angesichts dessen drohenden
Scheiterns aufgrund der irischen Ablehnung beim Referendum am 12, Juni
massiv bedroht. Aus diesem Grund werden derzeit Pläne ausgearbeitet,
wie Kernbestandteile des Vertrages dennoch umgesetzt werden könnten.
Dies betrifft vor allem die so genannte „Ständige Strukturierte
Zusammenarbeit . Ihr Ziel ist es, die Bildung eines
EU-Militärdirektoriums zu ermöglichen, mit dem die
Entscheidungsbefugnisse in diesen Bereich auf die einflussreichsten
EU-Mitgliedsstaaten konzentriert werden sollen. Die betreffenden
Vorschläge wurden vom neu gegründeten European Council on Foreign
Relations publiziert, der in dieser Studie ebenso vorgestellt wird, wie
die Pläne, ein militärisches Kerneuropa zu errichten.
Einleitung
Das NEIN der irischen Bevölkerung zum Vertrag von Lissabon beim
Referendum am 12. Juni hat den EU-Militaristen einen schweren Schlag
versetzt. Ziel des Vertrages war es schließlich explizit zur Stärkung
der Europäischen Außen- und Sicherheitspolitik (ESVP) beizutragen und
damit die Militarisierung der Europäischen Union massiv voranzutreiben
- nun fehlt zahlreichen der geplanten Militarisierungsinitiativen
schlicht die Rechtsgrundlage. Weder kann nach gegenwärtigem Stand
erstmals ein EU-Rüstungshaushalt aufgestellt werden noch ist es
(vorläufig) möglich, EU-Militär innerhalb der Union einzusetzen, um nur
zwei Beispiele zu nennen.
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Klimawandel erfordert Systemwandel!
Der Klimawandel ist mittlerweile in den bürgerlichen Medien zum
Dauerthema geworden. Welche Antworten müssen AktivistInnen und Linke
darauf geben?
Das Kyoto-Protokoll und der Emissionshandel
Da auch das Kapital und die herrschende Politik erkannt haben, dass die
weitere Zerstörung der Umwelt sich weder bagatellisieren lässt noch den
eigenen Profitinteressen auf Dauer dienlich ist, wurden verschiedene
Anläufe unternommen, um dem Klimawandel zu begegnen. Die bekannteste
Maßnahme ist sicherlich das Kyoto-Protokoll, welches im Rahmen der
Vereinten Nationen eine verbindliche Reduzierung der Treibhausgase um
5,2% bis zum Jahr 2012 gegenüber dem Referenzjahr 1990 vorschreibt.
Kyoto zeigt eindrucksvoll die Unfähigkeit des Kapitalismus, auf den
Klimawandel zu reagieren. Das Bezugsjahr 1990 stellt bereits einen
Griff in die Trickkiste dar, da durch den Zusammenbruch des Ostblocks
und die Zerschlagung der dortigen Industrie die Treibhausgasemissionen
massiv zurückgingen.
Das ist der einzige Grund, warum die Hauptemissionsländer Deutschland
und Russland gut abschneiden. Nahezu alle anderen Länder werden ihre
Emissionen bis 2010 steigern oder nur geringfügig verringern. Die USA
haben das Kyoto-Protokoll nie ratifiziert und weigern sich bis heute,
verbindliche Reduktionsmaßnahmen zu akzeptieren, weil hierdurch das
einheimische Kapital einen Wettbewerbsnachteil gegenüber dem
europäischen Kapital erleiden würde, welches weniger Treibhausgase
emittiert und bei der Entwicklung regenerativer Energien weiter ist.
Kyoto zeigt deutlich, dass der Klimawandel einer internationalen
Zusammenarbeit bedarf, die aber auf Grund imperialistischer Rivalitäten
nicht möglich ist.
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Hitler blind - Stalin lahm"
Die Fotomontagen von Heartfield und Marinus im Kölner Museum
Ludwig
In
einer Medieninszenierung ersten Ranges präsentierte US-Außenminister Powell in
der UNO-Sitzung am 5. Februar 2003 unumstößliche „Beweise für den Besitz des
Iraks an Massenvernichtungsmitteln. Die Tonbandmitschnitte und CIA-Zeichnungen
wurden illustriert mit Fotografien von angeblich mobilen Biowaffenfabriken. Plumpes
Produkt aus den Fälscherlaboratorien des CIA. Immerhin genügten derartige
Elaborate der Schurkerei das kriegsmüde Volk aufzurütteln und ein Mandat für
den Krieg in den Parlamenten zu erwirken. Eine Sternstunde der Fotofälscher!
Scharpings Hufeisenpropagandalüge muss man schon in Erinnerung rufen und das
gezinkte Bildmaterial von Milosewic's „Konzentrationslager , mit dem der
Kriegsheld Joschka die Öffentlichkeit an der Nase herumgeführt hat, ist auch
schon verblasst.
In
Zeiten der politischen Umwälzungen und des Krieges spielte die Fotografie schon
immer eine herausragende Rolle. Die Zeit von 1914 und 1939 wurde den Lesern der
Zeitungen mit geschönten Inszenierungen vermittelt. Die Kriegsfotografie, zumal
die offizielle, hatte den einzigen Zweck, die Bevölkerung für die Fortsetzung
des Krieges zu motivieren. 1926 reichte noch ein Bildschnitt, um aus den vier
Genossen um Stalin den in Ungnade gefallenen Akulow zu entfernen. Die
Propaganda der Nationalsozialisten kannte die Manipulationskraft der Bilder und
entwickelte die Symbolik der Herrschaft zur Perfektion.
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Psychologische Kriegsführung
Georgien hat seit dem Regierungsantritt des amtierenden Präsidenten sein Verteidigungsbudget mehr als versiebenfacht. Die
georgischen Streitkräfte wurden von amerikanischen und israelischen
Militärberatern in moderner Kriegsführung geschult. Militärisch hatte
das kleine Georgien der Großmacht Russland trotzdem nicht viel
entgegenzusetzen. In einem militärischen Teilbereich konnte Georgien
allerdings glänzen und den Gegner auf allen Feldern in die Schranken
verweisen.
Die „Psychologische Kriegsführung ist ein militärisches
Fachgebiet, das sich mit der Beeinflussung und Manipulation
gegnerischer Streitkräfte und der Öffentlichkeit gegnerischer,
neutraler und befreundeter Staaten befasst. Sie ist damit die
militärische Schwester der „Public Relations und wird in einer
weltweiten Mediengesellschaft immer wichtiger.
Wenn in einem Wald ein Baum umfällt und niemand ist da der es hört,
hat es dann ein Geräusch dabei gegeben? Gibt es eine Wahrheit, wenn
niemand sie kennt? In den westlichen Demokratien ist der Krieg nicht
sonderlich beliebt. Der Wähler mag keine Politiker, die große Teile
seiner Steuergelder für Militär und Kriege ausgeben und er versteht von
sich aus nicht, warum einige Länder der Achse des Bösen angehören
sollen. Um den Wähler von der Notwendigkeit dieser Ausgaben und der
Richtigkeit einer ausgrenzenden und feindlichen Außenpolitik zu
überzeugen, muss ihm glaubhaft gemacht werden, dass dies auch in seinem
Interesse sind. Ein Bedrohungsszenario eignet sich dafür recht gut, wie
auch die gefühlte Bedrohung durch den islamistischen Terrorismus (http://www.spiegelfechter.com/wordpress/207/dreckige-panikmache-mit-schmutzigen-bomben)
in Deutschland belegt.
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Können Wahlen etwas verändern?
Warum
die LSR das Parlament für eine bürgerliche
Quatschbude hält und trotzdem an den Wahlen teilnimmt
Glaubt
man den Politikern und den von ihnen in
Auftrag gegebenen Schulbücher, dann liegt das Machtzentrum in Staat
beim
Parlament. Doch jeder weiß, daß das Parlament eine reine
Abstimmungsmaschinerie
ist. Die wirklichen Entscheidungen werden woanders gefällt. Nämlich von
den
Führungskräften der herrschenden Kapitalistenklasse.
Wir
leben in einer kapitalistischen Gesellschaft. In
ihr gilt der Spruch des Konzernherrn Frank Stronach: „Wer
das Geld hat, hat das Sagen . Wer viel Geld hat, hat Macht. Die
Superreichen - Konzernherren, Spekulanten, Großgrundbesitzer -
konzentrieren
den wirtschaftlichen Reichtum in ihren Händen. Alleine das oberste 1%
der Bevölkerung
besitzt 34% des gesamten Vermögens in Österreich.
Herrschende
Elite
Wer
viel Geld, kann Politikern und ihren
Schützlingen profitable Karrieresprünge anbieten. So bekamen zahlreiche
Politiker wie z.B. Vranitzky, Rudas, Klima (SPÖ) oder Riess-Passer,
Reichhold,
Moser (FPÖ) hochdotierte Managerposten. Oder sie werden direkt oder
indirekt
bestochen (Spenden für Parteien, Auftragsvergabe usw.). Deswegen
fressen die
Politiker den Superreichen aus der Hand.
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