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Solidemo in Mainz gegen Atom und Castor
Am Samstag, 8. November 2008, fand in Mainz parallel zur bundesweiten „Anti-Atom-Demo“ in Gorleben und bei „strahlendem“ Sonnenschein eine kleine, aber feine Spontan-Solidemo durch die Fußgängerzone statt.
Nauheim Kreis-CDU stellt Verteidigungsminister auf / Kriegsgegner demonstrieren
So berichtete die FR aus dem Kreis Offenbach. Am Samstag, 8.11.09 tagte der Kreisparteitag der CDU Groß-Gerau in Nauheim. Dort wurde Kriegsminister Franz Josef Jung zum Kandidaten für die Bundestagswahl am 27. September 2009 gewählt (nur eine einzige Nein-Stimme verhagelte die 100 Prozent). Gegen den Kriegsminister und die weltweiten Militäreinsätze von Bundeswehr und Nato protestierten Kriegsgegner/innen.
Nauheim Kreis-CDU stellt Verteidigungsminister auf / Kriegsgegner demonstrieren
So berichtete die FR aus dem Kreis Offenbach. Am Samstag, 8.11.09 tagte der Kreisparteitag der CDU Groß-Gerau in Nauheim. Dort wurde Kriegsminister Franz Josef Jung zum Kandidaten für die Bundestagswahl am 27. September 2009 gewählt (nur eine einzige Nein-Stimme verhagelte die 100 Prozent). Gegen den Kriegsminister und die weltweiten Militäreinsätze von Bundeswehr und Nato protestierten Kriegsgegner/innen.
Extra: Ich krieg die Krise - Veranstaltung am 11.11.08
Hier ein Veranstaltungshinweis:
Ich krieg die Krise!
Die aktuelle Krise des Kapitalismus.
Veranstaltung von und mit: Thomas Sablowski (Uni Marburg) und Libertad!
Die. 11. 11. 08, 19.30h
3. Welt-Haus
Falkstr. 74, Frankfurt-Bockenheim
Extra: Ich krieg die Krise - Veranstaltung am 11.11.08
Hier ein Veranstaltungshinweis:
Ich krieg die Krise!
Die aktuelle Krise des Kapitalismus.
Veranstaltung von und mit: Thomas Sablowski (Uni Marburg) und Libertad!
Die. 11. 11. 08, 19.30h
3. Welt-Haus
Falkstr. 74, Frankfurt-Bockenheim
Swing No. 155 online!
„IWF warnt vor der finanziellen Kernschmelze“ oder „Alle Banken wollen gerettet werden“ – wer hätte vor wenigen Wochen mit solchen Schlagzeilen gerechnet? Das Tempo ist rasant, kaum eine/r versteht wirklich, was da abläuft und „Das Kapital“ von Karl Marx ist angeblich momentan ausverkauft! Der Kapitalismus, und jedenfalls der neoliberale, ist angesichts der Finanzcrashs jedenfalls auch in der Legitimationskrise, dafür wittern aber auch die erneut Morgenluft, die die rettenden Hände des Staates nun umso stärker machen wollen. Als wenn es nicht Kapital und Staat gemeinsam wären, die das aktuelle Desaster – und den ganzen globalen Wahnsinn der Kriege, Ausbeutung und Ausgrenzung zu verantworten hätten. Unmengen linker Texte werden gerade publiziert und wir können z.B. die Sammlung bei www.labournet.de empfehlen. Aber allzuselten wird uns bislang in den Analysen gefragt und eingeschätzt, wie die Krisendynamik mit globalen Kämpfen und Widerständigkeiten zusammenhängt. Das tut sie mit Sicherheit. Und ließe sich nicht erst daraus Mut schöpfen und ev. sogar überlegen, wie das Ganze weiterzubefeuern wäre…
Wenige Tage nach Erscheinen der neuen Ausgabe stehen weitere regionale wie globale Ereignisse an: Ypsilanti versucht Koch zu kippen, Barak Obama wird neuer US-Präsident? Erscheint ja beides nicht völlig belanglos, doch gerade denen, die diesbezüglich einige Stunden am Fernseher verbringen, möchten wir dann doch die ausgleichende (rennende wie tanzende) Bewegung in der wirklich wichtigen Welt empfehlen: zum einen beim anstehenden Castortransport, dessen (politischer) Preis mit fünffingertaktischen Experimenten in die Höhe getrieben werden soll (alle wichtigen Infos unter www.castor08.nadir.org); zum anderen, wenn die Swing zum 20 jährigen Tanz aufspielt. Swing on!
In dieser Ausgabe:
- 20 jahre swing: die swing feiert und lädt ein
- Chronik zum Widerstand am und gegen den Flughafen(-ausbau) 1991–2007: Teil II
- Tumulte auf der Buchmesse, der Straße und im Gerichtssaal 1968
- Reclaim the Streets partys in Darmstadt
- Protest gegen NPD-Wahlkampf in Aschaffenburg
- Nachttanzdemo
- Chronik
- Kurzbericht vom 3. regionalen Diskussionstreffen
Swing No. 155 online!
„IWF warnt vor der finanziellen Kernschmelze“ oder „Alle Banken wollen gerettet werden“ – wer hätte vor wenigen Wochen mit solchen Schlagzeilen gerechnet? Das Tempo ist rasant, kaum eine/r versteht wirklich, was da abläuft und „Das Kapital“ von Karl Marx ist angeblich momentan ausverkauft! Der Kapitalismus, und jedenfalls der neoliberale, ist angesichts der Finanzcrashs jedenfalls auch in der Legitimationskrise, dafür wittern aber auch die erneut Morgenluft, die die rettenden Hände des Staates nun umso stärker machen wollen. Als wenn es nicht Kapital und Staat gemeinsam wären, die das aktuelle Desaster – und den ganzen globalen Wahnsinn der Kriege, Ausbeutung und Ausgrenzung zu verantworten hätten. Unmengen linker Texte werden gerade publiziert und wir können z.B. die Sammlung bei www.labournet.de empfehlen. Aber allzuselten wird uns bislang in den Analysen gefragt und eingeschätzt, wie die Krisendynamik mit globalen Kämpfen und Widerständigkeiten zusammenhängt. Das tut sie mit Sicherheit. Und ließe sich nicht erst daraus Mut schöpfen und ev. sogar überlegen, wie das Ganze weiterzubefeuern wäre…
Wenige Tage nach Erscheinen der neuen Ausgabe stehen weitere regionale wie globale Ereignisse an: Ypsilanti versucht Koch zu kippen, Barak Obama wird neuer US-Präsident? Erscheint ja beides nicht völlig belanglos, doch gerade denen, die diesbezüglich einige Stunden am Fernseher verbringen, möchten wir dann doch die ausgleichende (rennende wie tanzende) Bewegung in der wirklich wichtigen Welt empfehlen: zum einen beim anstehenden Castortransport, dessen (politischer) Preis mit fünffingertaktischen Experimenten in die Höhe getrieben werden soll (alle wichtigen Infos unter www.castor08.nadir.org); zum anderen, wenn die Swing zum 20 jährigen Tanz aufspielt. Swing on!
In dieser Ausgabe:
- 20 jahre swing: die swing feiert und lädt ein
- Chronik zum Widerstand am und gegen den Flughafen(-ausbau) 1991–2007: Teil II
- Tumulte auf der Buchmesse, der Straße und im Gerichtssaal 1968
- Reclaim the Streets partys in Darmstadt
- Protest gegen NPD-Wahlkampf in Aschaffenburg
- Nachttanzdemo
- Chronik
- Kurzbericht vom 3. regionalen Diskussionstreffen
Nachttanzdemo – unschön / Teil II schöner (aus Swing No.155)
Unter dem Motto “Deutschland den Schlaf rauben! Die Verhältnisse zum Tanzen bringen!” versammelten sich am Abend des 2. Oktobers etwa 1000 Menschen vor dem Frankfurter Südbahnhof zur Nachttanzdemo 2008. Bereits im Vorfeld gab es harte politische Auseinandersetzungen mit dem städtischen Ordnungsamt und der Polizei.
Nachttanzdemo – unschön / Teil II schöner (aus Swing No.155)
Unter dem Motto “Deutschland den Schlaf rauben! Die Verhältnisse zum Tanzen bringen!” versammelten sich am Abend des 2. Oktobers etwa 1000 Menschen vor dem Frankfurter Südbahnhof zur Nachttanzdemo 2008. Bereits im Vorfeld gab es harte politische Auseinandersetzungen mit dem städtischen Ordnungsamt und der Polizei.
Keine „Mord(s)-Geschäfte auf der Frankfurter Messe !
Mahnwache gegen die Präsentation von militärisch nutzbaren Drohnen auf der AIRTEC 2008 am 11.11.2008
Keine „Mord(s)-Geschäfte auf der Frankfurter Messe !
Mahnwache gegen die Präsentation von militärisch nutzbaren Drohnen auf der AIRTEC 2008 am 11.11.2008
20 Jahre Swing - 20 Jahre autonomes Info - 20 Jahre Gegenöffentlichkeit
20 Jahre Swing - 20 Jahre Autonomes Info – 20 Jahre Gegenöffentlichkeit
die swing lädt ein und feiert.
und zwar am Samstag den 15.11. 2008 ab 20 Uhr
in der Oetinger Villa in Darmstadt
Konzert mit Tragic Vison (postemopunk) Hanau
20 Jahre Swing - 20 Jahre autonomes Info - 20 Jahre Gegenöffentlichkeit
20 Jahre Swing - 20 Jahre Autonomes Info – 20 Jahre Gegenöffentlichkeit
die swing lädt ein und feiert.
und zwar am Samstag den 15.11. 2008 ab 20 Uhr
in der Oetinger Villa in Darmstadt
Konzert mit Tragic Vison (postemopunk) Hanau
Grundrechte-Komitee protestiert gegen Schikanen des Finanzamts gegen das Dritte-Welt-Haus
Das Finanzamt Frankfurt versucht dem Dritte Welt Haus die Gemeinnützigkeit rückwirkend zu entziehen. Begründung: Unter dem Dach des DWH treffen sich auch verfassungsfeindliche Gruppen. Der Entzug der Gemeinnützigkeit könnte das (finanzielle) Aus des DWH bedeuten. Siehe auch Finanzamt gegen DWH). Damit soll politisches Wohlverhalten erzwungen werden. In einem Offenen Brief an das Finanzamt protestiert das Komitee für Grundrechte und Demokratie.
Grundrechte-Komitee protestiert gegen Schikanen des Finanzamts gegen das Dritte-Welt-Haus
Das Finanzamt Frankfurt versucht dem Dritte Welt Haus die Gemeinnützigkeit rückwirkend zu entziehen. Begründung: Unter dem Dach des DWH treffen sich auch verfassungsfeindliche Gruppen. Der Entzug der Gemeinnützigkeit könnte das (finanzielle) Aus des DWH bedeuten. Siehe auch Finanzamt gegen DWH). Damit soll politisches Wohlverhalten erzwungen werden. In einem Offenen Brief an das Finanzamt protestiert das Komitee für Grundrechte und Demokratie.
Swing No. 154 online!
Von wegen „ rien ne va plus“ – etwas geht immer. Sei es der recht selten gewordene direkte Eingriff in die Immobilienbranche, per Besetzung leerstehender Räume wie des alten JuZ Bockenheims in Frankfurt durch die Initiative „faites votre jeu“, sei es das selbsttätige Eigenheimgestalten per Hüttenbau im Flughafenwald . Aber auch Gewerberaumzweckentfremdung kommt nicht aus der Mode. So beim Hamburger Doppelcamp, wo schon einmal das dortige Flughafenterminal zum Polonaisetanzen, oder auch ein Baukran auf der Kraftwerksbaustelle Moorburg als Klettergarten genutzt wurden. Ansonsten vergeht die Zeit mal wieder sehr schnell, plötzlich ist die swing 20 Jahre alt, und wir laden ein zum Feiern im November in Darmstadt – genaueres dazu im nächsten Heft. A bientot!
In dieser Ausgabe:
- Wir sind gekommen um zu bleiben! Ehemaliges JuZ Bockenheim in Frankfurt besetzt
- Doppelcamp in Hamburg Eine Woche für Bewegungsfreiheit und ein ganz anderes Klima
- Finanzamt im Dienste des Verfassungsschutz
- Eine Atempause - Chronik zum Widerstand am und gegen den Flughafen(-ausbau) 1991–2007. Teil I
- Prozess in Hanau
- Endlich: Die erste Hütten
- Marcel Wöll (NPD) verlässt Hessen
- Bald Vollversammlung der Hessen-NPD im Knast?
- Chronik
Swing No. 154 online!
Von wegen „ rien ne va plus“ – etwas geht immer. Sei es der recht selten gewordene direkte Eingriff in die Immobilienbranche, per Besetzung leerstehender Räume wie des alten JuZ Bockenheims in Frankfurt durch die Initiative „faites votre jeu“, sei es das selbsttätige Eigenheimgestalten per Hüttenbau im Flughafenwald . Aber auch Gewerberaumzweckentfremdung kommt nicht aus der Mode. So beim Hamburger Doppelcamp, wo schon einmal das dortige Flughafenterminal zum Polonaisetanzen, oder auch ein Baukran auf der Kraftwerksbaustelle Moorburg als Klettergarten genutzt wurden. Ansonsten vergeht die Zeit mal wieder sehr schnell, plötzlich ist die swing 20 Jahre alt, und wir laden ein zum Feiern im November in Darmstadt – genaueres dazu im nächsten Heft. A bientot!
In dieser Ausgabe:
- Wir sind gekommen um zu bleiben! Ehemaliges JuZ Bockenheim in Frankfurt besetzt
- Doppelcamp in Hamburg Eine Woche für Bewegungsfreiheit und ein ganz anderes Klima
- Finanzamt im Dienste des Verfassungsschutz
- Eine Atempause - Chronik zum Widerstand am und gegen den Flughafen(-ausbau) 1991–2007. Teil I
- Prozess in Hanau
- Endlich: Die erste Hütten
- Marcel Wöll (NPD) verlässt Hessen
- Bald Vollversammlung der Hessen-NPD im Knast?
- Chronik
Endlich: Die erste Hütten
Nach vielem Hin und Her packt’s die Flughafen-BI endlich an und baut im Kelsterbacher Wald eine feste BI-Hütte. Letzte Woche war bereits Richtfest. Neben der BI-Hütte wird im Waldcamp an weiteren Hütten gebaut, unter anderem ein RobinWood-Baumhaus in schwindelerregender Höhe. Auch die Infrastruktur wird weiter ausgebaut, das Camp wird winterfest gemacht.
Endlich: Die erste Hütten
Nach vielem Hin und Her packt’s die Flughafen-BI endlich an und baut im Kelsterbacher Wald eine feste BI-Hütte. Letzte Woche war bereits Richtfest. Neben der BI-Hütte wird im Waldcamp an weiteren Hütten gebaut, unter anderem ein RobinWood-Baumhaus in schwindelerregender Höhe. Auch die Infrastruktur wird weiter ausgebaut, das Camp wird winterfest gemacht.
Doppelcamp in Hamburg - Eine Woche für Bewegungsfreiheit und ein ganz anderes Klima
Das Fluten des Hamburger Flughafens am 22.8. und der Versuch einer Besetzung des geplanten Kohlekraftwerks Moorburg am 23.8. waren die aktionistischen Höhepunkte des ersten (gemeinsamen) Klima- und Anti-Rassismus-Camps 2008 in Hamburg. Dazu im Folgenden jeweils kurze Berichte. Doch die gesamte Woche über gab es ein dichtes Programm aus z. T. parallelen Aktionen und unzähligen Workshops.
